Eberhard Weiß reitet und beschäftigt sich mit Pferden seitdem er ein kleiner Knirps ist. Natürlich waren auch seine Eltern vom Pferdevirus befallen und hatten “auf dem Rauchtisch immer die HdV 12 liegen”. Mit 16 Jahren bis zum Tod von Egon von Neindorff war Eberhard Weiß regelmäßiger Gast im Karlsruher Institut und zu Beginn seiner reiterlichen Laufbahn dort auch Reitschüler. Er war der Ausbildungsleiter des Nationalgestüts Kladruby und Gastreiter im Cadre Noir. Diese vielfältige Erfahrung kombiniert er mit Ruhe und Gelassenheit, daneben mit viel Wohlwollen seinen Schülern und besonders den Pferden gegenüber. Wer sich zu den Glücklichen zählen darf, die von dem vielbeschäftigten Berufsreiter Unterricht bekommen, weiß sich und seinen Vierbeiner in den besten Händen!
Christian Kraft ist Pferdewirtschaftsmeister und kein Mann der lauten Worte. Ruhig und bedächtig hat er einen Faible für die etwas anderen Pferde: die, die als schwierig gelten. Mit viel Einfühlungsvermögen zeigt er jedem Vier-und Zweibeiner, wie ein harmonisches Miteinander möglich ist. Er lebt auf dem Franziskushof (Neuburg an der Donau) und ist dort Ansprechpartner bei allen Belangen rund ums Pferd. Wer einen ruhigen, überlegten und wohldurchdachten Unterricht geniessen möchte, ist hier an der richtigen Adresse!
Eine kunterbunte Pferdemischung, hoch engagierte Referenten und ganz viel Fachwissen: Nach drei Tagen Fair zum Pferd-Kolleg rauchten nicht nur den Zuschauern die Köpfe.
Friese, Araber, Spanier, Gelderländer, Rheinländer und ein Quarterhorse – unterschiedlicher konnten die Pferde kaum sein, die zum Kolleg Mitte Juni mit ihren Reitern zum Gut Waldau in Rheinbach angereist waren. Die Pächterin, Chrissi Twardy, der großzügigen und gepflegten Anlage, hatte die Dressurhalle samt Reiterstübchen den Fairlern zur Verfügung gestellt.

Hoch konzentriert: Dr. Klaus Widdra beim Vortrag über Xenophons Reitkunst und deren Gültigkeit bis heute. Foto: DS
Sein Wissen ist schier unerschöpflich: Wenn es um Xenophon geht, dann macht Dr. Klaus Widdra längst vergangene Geschichte wieder lebendig. Das was vor über 2000 Jahren schon bei Xenophons Reitkunst Gültigkeit hatte, ist noch heute anwendbar, lautet sein Credo. In seinen Vorträgen transportiert er Xenophons Ausbildungsgrundsätze in das hier und heute und damals wie heute gilt: Nur mit viel Ruhe und viel Lob werden Pferde “Fair zum Pferd” ausgebildet!
Link zur Homepage von Dr. Klaus Widdra
Im “wirklichen Leben” hat Susanne Schmitz-Eckold beruflich nichts mit Pferden zu tun. Aber in jeder freien Minute geht sie ihrem Hobby nach und das schon seit mehr als zwei Jahrzehnten: der Pferdezucht. Susanne Schmitz-Eckold ist absoluter Profi, wenn es um die Beurteilung des Pferdeexterieurs geht. Rückenlinie, Winkelungen: Klar und verständlich beschreibt sie Vor- und Nachteile des Pferdeexterieurs und kennt alle Zuchtlinien, weiß um deren Stärken und Schwächen. Ihr Wissen gibt die Reiterin gerne und mit viel Freude weiter – das verdient ohne wenn und aber unseren “Fair zum Pferd-Tipp”!

Chrissy Twardy (li.) stellte ihr Pferd als "lebendes Obejekt" bei unserem Kolleg zur Verfügung. Foto: Birgit Schlag.
Der Pächter von Gut Waldau hat zum 1. Februar 2012 gewechselt. Leider können wir deshalb nicht mehr sagen, ob Gut Waldau auch weiterhin einen “Tipp” wert ist. Wir bitten um Verständnis!
Auf Gut Waldau anzukommen, ist als ob man gerade im Urlaub angekommen ist. Die Aussicht reicht bis hinter Bonn und obwohl die Anlage mit 100 Boxen gut belegt ist, kommt hier niemals das Gefühl von Enge oder gar hektischer Betriebsamkeit auf. Drei Reithallen, drei Außenplätze und eine kleine Vielseitigkeitsstrecke lassen garantiert keine Langeweile aufkommen. Schöne, helle Boxen, grüne Wiesen, Winterpaddocks, Futter in sehr guter Qualität: hier können sich Ross und Reiter rundherum wohlfühlen. Dass dem so ist, ist der Pächterin Chrissi Twardy zu verdanken, die im Jahr 2010 den Hof übernommen hat. Die quirlige Frau scheint kaum zur Ruhe zu kommen und sprüht nur so vor Ideenreichtum. Da wird der Sandplatz schon mal zum Beachvolleyfeld und das Reiterstübchen verwandelt sich in eine spanische Tapaskneipe. Und dabei behält sie das Wohl aller Vierbeiner auf dem Hof genau im Blick. Das ist uns auf jeden Fall eine Auszeichnung wert!.
Christiane Horstmann weiß wohl, dass die Schule der Légèreté von Philippe Karl nicht unumstritten ist. “Ich will nicht missionieren, sondern zeigen, dass es tatsächlich funktioniert und wie gut das für die Pferde ist”, lautet ihr Motto. Mit ganz viel Einfühlungsvermögen und Engagement hat sie bei unserem Kolleg die unterschiedlichsten Pferde und ihr Reiter mit der Schule der Légèreté bekannt gemacht.
Christiane Horstmann ist Pferdewirtin, liszensierte Trainerin von Philippe Karl und Xenophontrainerin. In ihrer Reitschule unterrichtet sie vom Ponykind bis zum erwachsenen Späteinsteiger alle Schüler, die mit Herz bei der Sache sind. Bei so viel Engagement vergeben wir hier gerne ein Empfehlung!
Kerstin Gerhardt ist Bereiter FN und lebt das mit Leib und Seele. In Aachen betreibt sie zusammen mit Sandra Adamczyk die Kampagneschule, wo Pferde in Beritt gegeben werden können und sie Unterricht erteilen – übrigens auch auf hervorragend ausgebildeten Schulpferden, die heute ja leider nur noch schwer zu finden sind.
“Reiten lernen bedeutet viel Arbeit, Anstrengung und Mühe”, sagt Kerstin Gerhardt. Doch trotz aller Ernsthaftigkeit: Keine Unterrichtsstunde wo nicht herzhaft gelacht wird, denn, so Kerstin Gerhardt, “Reiten soll schließlich auch Freude machen”.
Kein ziehen vorn und stechen hinten, sondern ausführliche Erklärungen und ein einfühlsames Reiten stehen im Mittelpunkt ihres Unterrichtes – und natürlich immer das Pferd. “Fair zum Pferd” wird hier täglich gelebt und das ist uns gerne eine Empfehlung wert!
24. bis 26. Juni 2011: Das kleine Einmaleins für Reiter und Pferd – Schwerpunkt: Die Lösungsphase als Schritt zur weiterführen Arbeit, mit Eberhard Weiß, Franziskushof, 86633 Neuburg an der Donau
Link direkt zum Shop, um einen Platz als Teilnehmer oder Zuschauer zu buchen.
Die hier genannten Ausbilder und Experten stellen die Bedürfnisse und Möglichkeiten des Pferdes in den Mittelpunkt. Nur das Pferd gibt den Zeitplan vor. Die Ausbildung erfolgt fair, ohne Druck und Gewalt und ist darauf ausgerichtet ein bis ins hohes Alter gesundes Reitpferd zu haben. Reitschülern wird das nötige theoretische Hintergrundwissen vermittelt, Fragen sind immer erwünscht und nicht lästig!
Gerhardt, Kerstin | Ausbilderin
Horstmann, Christiane | Ausbilderin
Kraft, Christian | Ausbilder
Mertsios, Aristidis | Sattelcorner
Petry, Friedhelm | Ausbilder
Schmitz-Eckold, Susanne | Züchterin
Seidler, Regina | Ausbilder
Weiß, Eberhard | Ausbilder
Widdra, Klaus | Xenophonexperte












