… im kurzen Überblick
Januar 2009: Gründung als virtuelles Netzwerk vom Dressur-Studien-Team mit Claudia Sanders. Besonderheit: Wer mitmachen möchte, muss seinen richtigen Namen angeben, damit Ton und Umgang im Netzwerk fair bleiben.
Herbst 2009: Die FEI verabschiedet auf ihrer Jahreshaupt- versammlung die so genannte „Progressive Liste“, die bestimmt, welche Medikamente Pferde erhalten dürfen, wenn sie auf einem Turnier starten. Darunter sind auch starke Schmerzmittel, die also auch ein lahmendes Pferd „startfertig“ machen würden. Wir erstellen unsere erste Online-Petition. Innerhalb einer Woche stimmen mehr als 12.000 Menschen gegen diese Progressive Liste. Es ist das erste Mal, dass sich die FEI mit einer Online-Petition konfrontiert sieht. Nach nicht ganz zwei Wochen wird der Beschluss der Versammlung zurückgezogen. Die Progressive Liste tritt nicht in Kraft! Ein großer Erfolg – für die Pferde.
Anfang 2010: Wir starten eine weitere Online-Petition, da die FEI im Februar 2010 über das Thema Rollkur eine Entscheidung treffen will. Wir sammeln weltweit über 26.000 Unterschriften gegen die Rollkur. Insgesamt werden der FEI 40.000 Unterschriften vorgelegt. Im Ergebnis benennt die FEI die Rollkur/Hyperflexion in Low-Deep-Round um, welche nur zehn Minuten am Stück zulässig ist. Kein Erfolg für die Pferde – da ausgerechnet der Vertreter der Anti-Rollkur-Fraktion dieses Ergebnis der FEI auch noch als „nicht tierschutzrelevant“ bezeichnet.
Winter 2011: Die FEI will auf ihrer Jahreshauptversammlung die so genannte „Blood Rule“ verabschieden, bei der aus dem Maul blutende Dressurpferde eine Prüfung weiter fortsetzen dürfen, wenn ein Tierarzt die Harmlosigkeit der Verletzung bescheinigt. Unser Netzwerk initiiert zum dritten Mal eine Online-Petition (www.no-fei.com) und sucht Unterstützung bei Facebook. Dort gründen wir eine eigene Gruppe „No Blood Rule“, in der sich innerhalb kürzester Zeit gut 6.000 Menschen zusammenfinden, die solch eine Blood Rule ablehnen. Die deutsche FN befürwortet die “Blood Rule” anfangs – ändert angesichts des öffentlichen Drucks ihre Meinung und setzt sich bei der FEI dafür ein, die “Blood Rule” nicht zu verabschieden. Wir sammeln dank der Hilfe des Netzwerks und der Facebookgruppe über 20.000 Unterschriften. Die FEI beschließt, die “Blood Rule” von der Tagesordnung zu nehmen. Ein großer Erfolg – für die Pferde!
Januar 2012: Wir überlegen einen FzP-Verein zu gründen, verwerfen den Gedanken jedoch, um statt bürokratischen Aufwands ein lebendiges Netzwerk zu schaffen und auszubauen. An der Spitze von FzP steht fortan ein Team, das den Gedanken „Fair zum Pferd“ weiter verbreiten will: Claudia Sanders (Herausgeberin, Journalistin), Kerstin Gerhardt (Bereiterin), Maren Jonasdofsky (Pferdewirtschaftsmeisterin) und Stephan Harnischfeger (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)
Februar 2012: Wir sind nicht allein! Dank Facebook und dem Netzwerk finden wir weitere unverbesserliche Optimisten, die etwas für die Pferde bewegen wollen. Die Regionaltreffen werden ins Leben gerufen.
Wie es weiter geht? Wir haben jetzt schon so viel erreicht und bewirkt. Jeder Schritt, jede Stimme, jedes Engagement zählt!